Hobbywerkstatt einrichten

Die eigene Hobbywerkstatt, der Spielplatz des erwachsenen Jungen. Je nach Bedarf und Interessen kann die Einrichtung stark variieren. Einer benötigt sie als Ort um seinem eigentlichen Hobby zuzuarbeiten, zum Beispiel um Landschaftselemente für Modelleisenbahnen herzustellen, der Nächste möchte einfach nur etwas basteln. Hoch im Kurs stehen auch Hobbywerkstätten die darauf ausgelegt sind den eigenen Kindern immer neue Spielmöglichkeiten zu bieten. Ein Baumhaus im Garten, ein Holzschloss aus Spanplatten für die Tochter, ein Puppenhaus oder schlicht die selbst entworfene Kugelbahn. Im Folgenden einige Tipps und Anregungen wie man solch eine Werkstatt am besten einrichtet.

Die Ausstattung der Hobbywerkstatt sollte den Anforderungen entsprechen

Hobbywerkstatt-Ausstattung

Hobbywerkstatt-Ausstattung – © igor – Fotolia.com

Bevor man solch eine Hobbywerkstatt einrichtet sollte man sich zumindest in großen Teilen darüber im Klaren sein, was man dort tun möchte. Davon ist es abhängig was für Gerätschaften man benötigt, ob eine klassische Werkbank reicht oder ob etwa eine möglichst feuerfeste Umgebung zum Arbeiten mit einem Schweißbrenner oder Winkelschleifer benötigt wird. Holzarbeiten beispielsweise benötigen einen Ort zum Lackieren, verschiedene Sägen und sicher auch eine Werkbank an der sich das Stück einmal einspannen lässt. So unterschiedlich die Hobbys, so unterschiedlich die Ausstattungen. Denn eine Standardwerkstatt wird immer seltener, im Haus. Oft werden spezielle Hobbys ausgeübt, die spezielle Arbeitsplätze benötigen.

Der Standort der Hobbywerkstatt

Nahezu jedem, der die Möglichkeit hat kann man raten die Hobbywerkstatt entweder im Keller oder einer ungenutzten Garage einzurichten. Auch ein Gartenhäuschen kommt unter Umständen infrage. Jedenfalls sollte man darauf achten den Rest der Familie oder sonstige Mitbewohner nicht durch Lärm zu belästigen oder eventuell anfallenden Schmutz zwangsläufig durch das ganze Haus zu tragen. Sollte sich keine andere Möglichkeit finden, kann auch ein ungenutztes Zimmer in direkter nähe zum Eingang eine Lösung sein. So müssen Werkstoffe oder Ähnliches zumindest nicht quer durch das Haus bugsiert werden.

Eine Hobbywerkstatt ohne Hobby?

Selbstverständlich macht eine Werkstatt auch dann Sinn, wenn überhaupt kein festgelegtes Hobby vorhanden ist. Einfach zum Ausgleich, beispielsweise zum beruflichen Büroalltag anfallende Arbeiten und Reparaturen im Haus selbst erledigen hat schon einigen Spaß bereitet uns spart obendrein noch die Kosten für einen Handwerker. Jedenfalls sofern der Heimwerker sich nicht überschätzt. Hier sollte eine möglichst allgemeine Werkstatt so eingerichtet werden, dass noch Raum für eventuell anfallende Neuanschaffungen wegen künftiger Projekte bleibt.

Ideensammlung

Zum Abschluss für die Ratlosen noch eine kleine, ausgefallener Ideensammlung was für eine Hobbywerkstatt man sich noch einrichten könnte, außer der bereits erwähnten Varianten.
  • Stoffarbeiten und Nähstube
    Auch solche Projekte können in einer Hobbywerkstatt mehr Spaß machen. Eine Nähecke, ein Zuschneidetisch und eventuell noch ein Ort für Stickarbeiten. Fertig ist die eigene kleine Schneiderei.
  • IT- Werkstatt
    Gerade jüngere Generationen möchten eventuell nicht zwangsläufig im klassischen Sinne heimwerken. Alte Computer auseinander nehmen, neu kombinieren und einrichten kann jedoch auch ein Hobby sein welches, inklusive Ersatzteillager, einiges an Raum benötigt. Auch kreative Ideen wie Case Modding können hier einen Raum finden ausgelebt zu werden.
  • Indoor Garten
    Es gibt einen Raum unter dem Dach der meist durch große Fenster ohnehin zu warm ist? mit einer Vorliebe für Gemüse und Obst lässt sich daraus mit einiger Zeit sicher ein Gewächshaus bauen.
  • Maleratelier
    Auch solch ein Zimmerchen ist im Grunde nichts anderes als eine Werkstatt für Maler. Wer sagt denn, dass man Werkstatt immer wörtlich nehmen muss? Außerdem malt es sich in einer gesonderten Umgebung viel konzentrierter und ruhiger als im Familientrubel.